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Städtebauliche Bodenordnung

Das Baugesetzbuch ermöglicht den Gemeinden, zur Verwirklichung der Bebauungspläne oder zur Verwirklichung der innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils zulässigen Nutzung, die Umlegung oder die vereinfachte Umlegung einzusetzen.

Karte der acht Katasterbereiche des TLBG und ihrer Zuständigkeitsbereiche

Gebietsübersicht / AnsprechpartnerInnen vor Ort

Die Bodenordnung ist in allen acht Katasterbereiche des TLBG vertreten: Artern, Erfurt, Gotha, Leinefelde-Worbis, Pößneck, Saalfeld, Schmalkalden und Zeulenroda-Triebes. Diese sind jeweils für mehrere Landkreise zuständig.

Alle Kontaktdaten und Sprechzeiten der Bodenordnung

 

Neuer Bestand nach Bodenordnung

Ablauf von Bodenordnungsverfahren

Wie laufen die Verfahren der Bodenordnung ab? Wer sind die Beteiligten? Wie wird ein Verfahren abgeschlossen?

Weitere Informationen zum Ablauf von Bodenordnungsverfahren

 

Bodenordnung – wozu?

Mit ihrer Hilfe werden die Grundstücke eines Gebietes so geordnet, dass für eine bauliche oder sonstige Nutzung zweckmäßig gestaltete und erschlossene Baugrundstücke entstehen.

Die städtebaulichen Bodenordnungsverfahren haben sich als wirksame Instrumente erwiesen, mit denen kurzfristig und preiswert eine große Anzahl von Baugrundstücken mobilisiert werden kann.

Wer hilft Ihnen bei Fragen?

Frau Antje Löber
Telefon: 0361 57 4176-760
E-Mail: antje.loeber@tlbg.thueringen.de

Umlegung

Zur Erschließung oder Neugestaltung von Gebieten können bebaute und unbebaute Grundstücke durch Umlegung in der Weise neu geordnet werden, dass nach Lage, Form und Größe für die bauliche oder sonstige Nutzung zweckmäßig gestaltete Grundstücke entstehen. Die Umlegung kann im Geltungsbereich eines Bebauungsplans im Sinne des § 30 des Baugesetzbuches oder innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils im Sinne des § 34 des Baugesetzbuches, wenn sich aus der Eigenart der näheren Umgebung oder einem einfachen Bebauungsplan im Sinne des § 30 Abs. 3 des Baugesetzbuches hinreichende Kriterien für die Neuordnung der Grundstücke ergeben, durchgeführt werden.

Vereinfachte Umlegung

Das bisher in den §§ 80 ff. des Baugesetzbuches (alte Fassung) geregelte Grenzregelungsverfahren ist durch das Europarechtsanpassungsgesetz Bau (EAG-Bau) zu einem vereinfachten Umlegungsverfahren fortentwickelt worden. Dabei wird dem vergleichsweise geringen Verfahrensaufwand des bisherigen Grenzregelungsrechts ein größerer Anwendungsbereich gegeben, um den Anforderungen der Praxis besser gerecht zu werden.

Der Anwendungsbereich ist dahingehend weiter gefasst worden, dass im Gegensatz zur bisherigen Grenzregelung nicht nur die Herbeiführung einer ordnungsmäßigen Bebauung und die Beseitigung baurechtswidriger Zustände, sondern, wie in der Umlegung, eine auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zweckmäßige Neuordnung der Grundstücke nach Lage, Form und Größe ermöglicht werden soll. Zudem gilt für die vereinfachte Umlegung auch die Voraussetzung, dass sie zur Verwirklichung eines Bebauungsplans oder aus Gründen einer geordneten städtebaulichen Entwicklung zur Verwirklichung der innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils zulässigen Nutzung erforderlich ist. Erweitert wurde der Anwendungsbereich auch dadurch, dass in die vereinfachte Umlegung nicht nur unmittelbar aneinandergrenzende Grundstücke, sondern auch in enger Nachbarschaft liegende Grundstücke einbezogen werden können.

Zuständigkeiten

Die Umlegung ist von der Gemeinde in eigener Verantwortung anzuordnen, wenn und sobald sie zur Verwirklichung eines Bebauungsplans oder aus Gründen einer geordneten städtebaulichen Entwicklung zur Verwirklichung der innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils zulässigen Nutzung erforderlich ist.

Nach bundes- und landesrechtlichen Bestimmungen hat die Gemeinde die Durchführung der Umlegung oder der vereinfachten Umlegung auf eine geeignete Behörde (z. B. Thüringer Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation) zu übertragen oder einen Umlegungsausschuss zu wählen.

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