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Digitale Oberflächenmodelle (DOM)

Digitale Oberflächenmodelle (DOM) beschreiben die Erdoberfläche mit Bewuchs und Bauwerken durch regelmäßige Punktraster oder unregelmäßige Punktwolken, wobei für jeden Punkt die Lage und die Höhe bekannt sind.

Digitales Oberflächenmodell von Dom und Severikirche Erfurt – Draufsicht

Digitales Oberflächenmodell von Dom und Severikirche Erfurt – Draufsicht

Digitales Oberflächenmodell von Dom, Severikirche und Petersberg Erfurt – 3D-Ansicht

Digitales Oberflächenmodell von Dom, Severikirche und Petersberg Erfurt – 3D-Ansicht

Punktwolke aus dem Airborne Laserscanning – Severikirche Erfurt

Punktwolke aus dem Airborne Laserscanning – Severikirche Erfurt

Digitales Oberflächenmodell von Schloss Friedenstein Gotha – Draufsicht

Digitales Oberflächenmodell von Schloss Friedenstein in Gotha – Draufsicht

Digitales Oberflächenmodell von Schloss Friedenstein Gotha – 3D-Ansicht

Digitales Oberflächenmodell von Schloss Friedenstein in Gotha – 3D-Ansicht

Punktwolke aus dem Airborne Laserscanning – Schloss Friedenstein Gotha

Punktwolke aus dem Airborne Laserscanning – Schloss Friedenstein Gotha

Weitere Informationen zu digitalen Oberflächenmodellen

Da zu jedem Punkt nur eine Höhe ermittelt wird – in der Regel eine der oberen Höhen – ergeben sich insbesondere für die Vegetation und Bauwerke überdeckende Bereiche. Z.B. setzen sich Stromleitungen, Brücken und Baumkronen an ihren äußeren Begrenzungen senkrecht nach unten fort, so dass darunter befindliche Objekte nicht dargestellt und modelliert werden (Vorhang-Effekt).

Im DOM können häufiger Masten, Hochspannungsleitungen und Autos enthalten sein. Je nach Gitterweite können aber auch Kleinformen wie z.B. Innenhöfe und kleine Lichtungen nicht oder nur zum Teil modelliert sein.

Im TLBG wird zur Erstellung und Aktualisierung des DOM das Verfahren des Airborne Laserscanning eingesetzt. Dieses Verfahren wird in der vegetationsfreien Zeit durchgeführt, da damit primär das Digitale Geländemodell erfasst und fortgeführt wird.

Die flächendeckende Ersterfassung fand von 1996 bis 2006 mit einer Dichte von 0,05 bis 1,8 Punkten/m² statt. Daraus kann ein digitales Oberflächenmodell mit einer Rasterweite von 5m x 5m – das DOM 5 – abgeleitet werden.

Eine umfassende landesweite Aktualisierung der Laserscanning-Daten erfolgte von 2010 bis 2013 mit einer Erfassungsdichte von 4 Punkten/m². Diese Daten weisen eine Genauigkeit von +/- 30 cm in der Lage und +/- 15 cm in der Höhe auf. Seit 2014 erfolgt eine zyklische Fortführung mit den gleichen Parametern. Daraus wird das digitale Oberflächenmodell mit einer Rasterweite von 2m x 2m – das DOM 2 – abgeleitet.

Wer hilft Ihnen bei Fragen?

Geoinformationszentrum (GIZ)
Telefon:
0361 57 4176-755 oder -758
E-Mail: info@tlbg.thueringen.de

Nutzungsmöglichkeiten

Die Nutzungsmöglichkeiten digitaler Oberflächenmodelle sind vielfältig; z.B. Funknetzplanung, Schallausbreitungsmodelle und Umweltschutz.

Eigene Berechnung

Falls Sie selbst digitale Oberflächenmodelle berechnen möchten, können Sie auch direkt auf die unregelmäßigen sehr dichten Punktwolken des Airborne Laserscannings (LIDAR) zurückgreifen.

Abgabeformen

Digitale Oberflächenmodelle werden durch regelmäßig verteilte Rasterpunkte, die als Koordinatentripel (Rechtswert, Hochwert, Höhe) beschrieben werden, oder als unregelmäßige Punktwolken des Airborne Laserscannings (LIDAR) abgegeben.

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