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Tag der Deutschen Einheit TLBG-Ausstellung „Straßen überwinden Grenzen“ zum Tag der Deutschen Einheit im Erfurter Hauptbahnhof zu sehen


Christine Kromke (Chefin des Erfurter Bahnhofs) und Uwe Köhler (Präsident des TLBG) vor Ausstellungstafeln im Erfurter Bahnhof
Christine Kromke (Chefin des Erfurter Bahnhofs) und Uwe Köhler (Präsident des TLBG) eröffnen die Ausstellung im Erfurter Bahnhof.

„Die Feierlichkeiten zum 32. Tag der Deutschen Einheit finden dieses Jahr in Erfurt statt. Allen Gästen des Einheitsfestes ruft die Ausstellung ‚Straßen überwinden Grenzen‘ in Erinnerung, wie die innerdeutsche Grenze auf 763 Kilometer Länge durch Thüringen verlief. Zugleich unterstreicht sie die Bedeutung der großen Projekte im Straßen- und Schienenbau für das Zusammenwachsen mit den alten Bundesländern“, sagte Präsident Uwe Köhler heute in Erfurt.

Ich freue mich sehr, dass unsere Ausstellung „Straßen überwinden Grenzen“ am 32. Tag der Deutschen Einheit im Erfurter Hauptbahnhof gezeigt werden kann“, betonte Präsident Uwe Köhler nach dem Aufbau der Ausstellung am 30. September 2022 in Erfurt. „Nach 32 Jahren werden die Informationen zur ehemaligen Grenze immer wichtiger, damit sich die nachkommenden Generationen mit diesem Thema auseinandersetzen können. Zudem können sich Gäste der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit, die mit der Bahn anreisen, gleich auf dem Bahnhof über die ehemalige innerdeutsche Grenze informieren.“

Thüringen hatte mit 763 km mehr als die Hälfte der innerdeutschen Grenzanlagen der insgesamt 1400 km langen Grenze. In Unterlagen aus dem Archiv des TLBG sowie anhand von Produkten, seien dies nun historische oder aktuelle Karten oder Luftbildaufnahmen, werden Stationen der Grenze gezeigt.

Ergänzt werden die Plakate mit Fotos entlang der Grenze, die im Thüringer Teil bereits seit 2018 zum nationalen Naturmonument „Grünes Band Thüringen“ gehört und unter Schutz gestellt wurde. Wo einst der Kolonnenweg entlangführte, haben sich seltene Pflanzen und Tiere heimisch gemacht.

 

Hintergrund

Pandemiebedingt konnte die Ausstellung seit fast zwei Jahren nicht mehr gezeigt werden. Konzipiert wurde die Ausstellung zum 25. Jahrestag des Mauerfalls und durchlief mehrere Stationen entlang der ehemaligen Grenze. Sie wurde von der Landesregierung angefordert und in Brüssel gezeigt.

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls wurde die Ausstellung aktualisiert. Besondere Grenzstationen, wie z. B. Mödlareuth, dass die Amerikaner auch „Little-Berlin“ nannten, weil die Ortschaft mit einer Mauer durchtrennt war, werden hier ebenfalls gezeigt.

 

Foto: C. Bartz (TLBG)

 

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