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Aktuelle Informationen des Thüringer Landesamts für Bodenmanagement und Geoinformation

Flurbereinigung Staatssekretär Torsten Weil (TMIL) und Präsident Uwe Köhler übergaben gestern die Schlussfeststellung zum Beschleunigten Zusammenlegungsverfahren „Trusen“


Präsident Uwe Köhler (TLBG)
Präsident Uwe Köhler (TLBG)
Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft Torsten Weil
Staatssekretär Torsten Weil (TMIL)
Landrätin Peggy Greiser (Landkreis Schmalkalden-Meiningen)
Landrätin Peggy Greiser (Landkreis Schmalkalden-Meiningen)
Bürgermeister von Brotterode-Trusetal Kay Goßmann
Bürgermeister Kay Goßmann (Brotterode-Trusetal)
Forstamtsleiter Dr. Hessenmöller
Forstamtsleiter Dr. Dominik Hessenmöller
Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Torsten Reich
Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Torsten Reich
Referatsleiter Andreas Harnischfeger (Flurbereinigungsbereich Meiningen)
Referatsleiter Andreas Harnischfeger (Flurbereinigungsbereich Meiningen)
Jens Peuke vom VLF Thüringen
Jens Peuke (VLF Thüringen)
Übergabe der Schlussfeststellung durch Staatssekretär Weil
Übergabe der Schlussfeststellung durch Staatssekretär Torsten Weil
Übergabe der Unterlagen zum Flurbereinigungsverfahren an Bürgermeister von Brotterode-Trusetal Kay Goßmann
Übergabe der Unterlagen zum Flurbereinigungsverfahren durch Präsident Uwe Köhler
Übergabe eines jungen Baumes an den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft
Übergabe eines jungen Laubbaums durch Forstamtsleiter Dr. Hessenmöller

„Die Kombination aus Bodenordnung nach dem Flurbereinigungsgesetz und dem Gründungsverfahren einer Waldgenossenschaft nach dem Thüringer Waldgesetz ist eine effiziente und nachhaltige Verfahrensweise, um Kleinstprivatwald zu erschließen und zu bewirtschaften. Mit dem ‚Beschleunigten Zusammenlegungsverfahren Trusen‘ wurde nun ein vielversprechendes Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen“, so der Staatssekretär. „Thüringen ist mit einer Gesamtfläche von ca. 550.000 ha etwa zu einem Drittel bewaldet. Rund 100.000 ha Privatwald sind durch Kleinst- und Kleinflächen geprägt, dabei ist bei rund 28.000 ha Waldfläche die Eigentumsfrage nicht geklärt. Eine ordnungsgemäße Waldbewirtschaftung und effektive Abwehr von Kalamitäten - z. B. dem Borkenkäfer - ist unter diesen Bedingungen erschwert bis unmöglich. Diese Hemmnisse wurden nun in Trusen nachhaltig beseitigt“, fügte er hinzu.

„30 Jahre nach der Bildung der Thüringer Flurbereinigungs-verwaltung ist das Thema „Flurbereinigung“ und sind die vielfältigen Möglichkeiten im Zusammenhang mit Flurbereinigungsverfahren immer noch nicht allgemein bekannt“, hob Präsident Köhler in Brotterode-Trusetal hervor. 

„Daher ist so ein Termin wie heute immer eine sehr gute Gelegenheit, das Bodenordnungsinstrument ‚Flurbereinigung‘ in der Öffentlichkeit noch weiter bekannt zu machen. In den bisher 166 laufenden und den 52 abgeschlossenen Flurbereinigungsverfahren - mit dem heutigen Tag werden es 53 abgeschlossene Verfahren sein-  werden bzw. wurden 116.000 ha mit rund 226.000 Flurstücken neu geordnet.“

Die Gesamtkosten des Verfahrens beliefen sich auf rund 25.000 €, die zu 80 Prozent aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) gefördert wurden.

Parallel zum laufenden Zusammenlegungsverfahren wurde die Waldgenossenschaft Trusen gegründet. mit deren Entstehung das Eigentum an den eingebrachten Grundstücken auf die Mitglieder zur gesamten Hand als Gemeinschaftsvermögen überging. Die Anteile der Mitglieder bestimmen sich nach dem forstlichen Ertragswert der eingebrachten Grundstücke. Eine wesentliche Voraussetzung für die Gründung der Waldgenossenschaft war die Zustimmung des überwiegenden Anteils der Beteiligten. Einer nachhaltigen eigentumsübergreifenden Bewirtschaftung des Privatwaldes in Trusen steht nun nichts mehr im Wege.

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